Who is Who der Ärzte | Hilfe

Mit der Abrechnungshelferin erkaufe ich mir Freizeit
...Beriebswirtschaftlich stellt sich für mich die Frage, wie kann ich am besten Geld mit meiner Zeit verdienen. Für mich ist die Antwort: Am Behandlungsstuhl. Dem Kollegen Bruckbauer erklärte ich vorhin weiter unten, wie meine Zeitverteilung aussieht.

Kurzum, mit der Abrechnungshelferin erkaufe ich mir Freizeit, denn mehr Stunden möchte (muß) ich nicht in der Praxis sein. Würde der Fall auftreten, dass meine Patienten mich meiden, dann müßte ich die Zeit, die ich also nicht am Stuhl bin, sinnvoll vertun. Da wäre die Abrechnung natürlich die erste Anlaufstelle. Ein weiteres Beispiel wäre, wenn ich mein Budget haushoch knacke. Dann müßte man flexibel sein und seine Zeit vom Behandlungsstuhl in Richtung PC verschieben.

Ich denke, wir haben...

Bei mir wird es auch in Zukunft keine Verwaltungshelferin geben
Nach Praxisübernahme zum 1.10. letzten Jahres stand ich erst einmal allein ohne ZFA da, eine krank, die andere zur Fortbildung (ZMP). Wenn ich nicht selbst die Leistungen hätte eingeben können, wäre mein Start schneller beendet gewesen, als begonnen, Insgesamt 3 1/2 Wochen ohne Personal. Macht bestimmt keinen Spaß und ist anstrengend, aber weil ich keinen Karteieintrag mehr per Hand mache und sofort die meisten Leistungen eingegeben hatte, konnte ich die Zeit überhaupt überstehen. Ein Kollege in der Region hatte seine Praxis über einige Wochen wegen Personalmangels schließen müssen.

Bei mir wird es auch in Zukunft keine Verwaltungshelferin geben- keine Lust auf mühselige Korrekturen der Leistungen- sk nach Unterfütterung und ähnlichen Quatsch, der mir später nur abgezogen oder...

Eine Abrechnungshelferin zehrt den Gewinn auf, den sie generiert
...Viele der Arbeiten, die zu dem Umfang an Arbeit führen, den sie beschreiben, entstehen bei uns erst gar nicht, weil wir es selbst und besser machen. Es sind ja gerade die komplexen Fälle,an die man eh ran muss. Da können Sie es auch gleich selbst machen und Rückfragen und Ärger vermeiden.

Dass Sie in der Zeit, in der Sie das selbst machen würden, mehr Umsatz generieren als diese Mitarbeiterin kostet, mag ja noch gerade so hinkommen. Mich interessiert jedoch nicht in erster Linie mein Umsatz, sondern der Gewinn. Denn von dem müssen Sie die Dame schließlich bezahlen. Ich bin davon überzeugt, dass Ihre Dame diesen Gewinn vollständig aufzehrt, wenn es reicht. Sie machen sich also den Rücken krumm, nur um jemanden zu bezahlen, den man in Zeiten der EDV nicht ...

Eine Arztpraxis ist kein Bauchladen oder Wanderzirkus
...Es geht um langjährige Finanzierungs-und Rentabilitätsberechnungen, um Mietverträge, um Arbeitsverträge und manchmal auch um teure Umbauten (wurde nicht kürzlich kritisiert, dass Arztpraxen nicht behindertengerecht sind?)

Nebenbei, aber das zählt ja heute immer weniger, geht es auch um Menschen. Nicht nur die Patienten, auch Praxisinhaber und deren Angestellte, sowie Angestellte in MVZs und Kliniken zählen zu den Menschen, was Frau Pfeiffer überraschen dürfte. Und auch die mieten Wohnungen, kaufen Häuser auf Kredit, schulen Kinder ein und knüpfen vor Ort Freundschaften. Alle eine billige Verfügungsmasse?

Im derzeitigen...

Eine Abrechnungshelferin rechnet sich
...meine Abrechnungshelferin ist ím Grunde rund um die Uhr beschäftigt, schreibt also auch KVs, klärt Nachfragen bezüglich der Rechnungen oder der KVs mit den Patienten. Gerade wenn ich manchmal die Abrechnungen von Kollegen und/oder ihren Helferinnen sehe stelle ich fest, dass diese teilweise sehr lückig sind und dass da deutlich mehr als 4000€ im Monat verschenkt werden.. Meine Rechnung sieht also so aus, dass eine von mir gemachte Abrechnung vermutlich auch nicht so kompetent wäre, wie die meiner Abrechnungshelferin, dass damit also auch Geld verloren geht und vor allem, ...

Frau Pfeiffer, kein Arzt wird sich dieser Kassenwillkür ausssetzen
...Fr. Pfeiffer, wer glauben Sie ist unter Ärzten derart dämlich, eine Investition auf Zeit zu tätigen, und sich der Kassenwillkür auszusetzen? Verbuchen Sie Ihre queren Gedanken als weiteren Schritt um das Gesundheitswesen in Deutschland an die Wand zu fahren.

Des weiteren empfehle ich, sollten sie wieder mal auf solche Gedanken kommen:

1. Mindestens eine Nacht darüber schlafen.

2. Den Gedanken aufschreiben und hundertmal laut lesen.

3. Danach ...

Der Mehrwert eines vernetzten Gesundheitswesens entsteht vor allem für die Informatikindustrie
...Auch das Mammut-Projekt Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen, wofür symbolisch der Begriff eGK steht, hat inzwischen Milliarden gekostet. Man spricht von bisher 14,5 Milliarden. Ein Fass voller Löcher. Die Verluste sind nur nicht so offensichtlich wie beim BER.
Die verbrauchten Milliarden und die Untauglichkeit des Projekts eGK konnte man bisher dem Normalbürger verheimlichen, die Verluste aber sind vergleichbar.

Der Mehrwert eines vernetzten Gesundheitswesens entsteht vor allem für die Informatikindustrie; ein eventueller Zusatznutzenfür unsere Patienten, - den wir Ärzte aber nicht sehen - und für das Gesundheitswesen steht in krassem Missverhältnis zu ...

Korruption: Das Problem ist die spezielle Situation des Kassenarztes
Soo freiberuflich sind wir nämlich schon lange nicht mehr, eher Scheinselbständige mit einem Arbeitgeber, der KV.

Dabei verwalten wir nach Meinung der Kassen "treuhänderisch" die Gelder, die die Kassen besonders im Bereich der Medikamente für Pat. ausgeben. Wir sind also sowohl den Pat. als auch den Kassen verpflichtet, durch WANZ.

Die Geschichte mit ratiopharm, die vor Gericht für diese Diskussion gesorgt hat, könnte so nicht mehr passieren. Wer bei ratio sein aut idem macht, wird bald regressiert. Auch sonst sind die Möglichkeiten, uns Kassenärzte zu "bestechen", in den letzten Jahren immer geringer geworden, weil wir eben nicht frei sind in unserer Entscheidung für Medikamente und Behandlungen.

Ich sehe im Gegenteil zunehmend die Gefahr, dass ...

Ziel der e-Card ist die Herrschaft über unsere Krankenakten
...So ganz nebenbei: wenn Ärzte und Zahnärzte erst mal via e-Gesundheitskarte den Zugriff auf ihre Computer zwangsweise geöffnet haben (richtig, da gibt es auch eine Mitschuld durch Nichtstun: "Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht") und das grosse Datensaugen in die Datenbanken der Krankenkassen vorbei ist, ist ein Milliardenmarkt in der Hand derer, die die Datenhoheit haben.

Um jetzt an eine einzige Krankenakte heranzukommen, braucht es einen richterlichen Beschluss, die Offenbarung von Patientendaten im grossen Stil wäre ein Verbrechen nach dem Strafgesetzbuch. Das kriegen die alles kostenlos von uns Deppen geliefert, und die Millionen zur Vorbereitung dieses Coupes kriegen sie auch schon von dem Geld, was für uns angeblich nicht mehr da ist.

Hier wird...

Der FDP-Vorschlag kommt reichlich spät und ist reichlich naiv
...Weder eine Frau Nahles, noch ein Herr Seehofer, Herr Laumann oder Gesundheitsminister Gröhe werden hierfür in irgend einer Weise in die Bresche springen.

Bei unseren Körperschaften dürfte es sich nicht anders verhalten, betrachtet man deren Unterwürfigkeit gegenüber politischen Vorgaben "von oben".

Der All U Can Eat -verwönte Deutschmichel wird zu einem unüberhörbaren Wutbürger instrumentalisiert, wenn er plötzlich Behandlungskosten vorab auslegen muss, geschweige denn einen Eigenanteil für seine Gesundheitskosten beisteuern muss.

Und im Grunde genommen ...

eGK: Diese Datenschutzerklärung empfehle ich den Patienten
Die meisten Patienten und sogar viele der ärztlichen Kollegen haben keine Ahnung von den zentralen Datenspeicher-Absichten im Zusammenhang mit der eCard. Infoblätter werden von den meisten ignoriert, weil wir ohnehin mit Reizen überflutet werden. Erst, wenn die Patienten etwas unterschreiben müssen, informieren sie sich. Die meisten sind überrascht und erbost.

Anbei eine Datenschutzerklärung - ich empfehle den Patienten, diese zu unterschreiben.

Hier der Text (zur freien Verwendung):...

Die eGK produziert doch nur kostspieligen Digital-Schrott
... Arbeitskreise, fact finding missions in möglichst entfernte aber exotische Regionen, runde Tische (je runder desto besser), Bildung neuer Ausschüsse ( natürlich mit hochkarätigen Fachleuten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens und der Informationsbeschaffung besetzt), Umetikettierungen von Zielvereinbarungen ( am besten des gesamten Vorhabens), Machbarkeitsstudien, Gutachten, Verbeamtung sämtlicher Gematik-Mitarbeiter (und Einrichtung zusätzlicher Planstellen), eine neue Bundesbehörde wird dringend ...

Kein Politiker, kein Funktionär erwägt ernsthaft, ohne Sicherstellungsauftrag auszukommen
... Es geht leider offenen Auges (speziell des BVOU) in die komplett falsche Richtung. Sie beschreiben ein marktwirtschaftlich optimistisches Szenario dem leider die Grundvoraussetzung fehlt: Dem politischen Willen zum vernünftigsten und marktwirtschaftlich besten System. Im deutschen Gesundheitswesen soll vielmehr die real existierende kapitalistische Planwirtschaft "optimiert" werden.
1. Fehlannahme: ...

Ende September stimmt die Schweiz über eine Einheitskasse ab
... In der Schweiz gibt es zig Krankenversicherer - und zur Zeit läuft gerade eine Kampagne zur Abschaffung der Kassenvielfalt zugunsten einer Einheitskasse, am 28.9. ist hierzu die Volksabstimmung.

Sollte die Einheitskasse durchkommen, wäre dies ein weiterer Schritt Richtung Staatsmedizin in der Schweiz, ein weiterer Schritt Richtung deutschem SGB; dementsprechend forciert typischerweise von der

Das Zwei-Klassen-Recht im Gesundheitswesen gehört abgeschafft
... Räumen Sie auf im GKV-Rotlichtmilieu mit seinen "kriminogenen Zonen" im Schutze des Zwei-Klassen-Rechts SGB-V!

Die Abschaffung des Zwei-Klassen-Rechts auch im Gesundheitswesen durch ersatzlose Streichung des SGB-V als Sonderrecht für gutsherrschaftlich privilegierte Krankenkassen ist in der Tat schon längst dringend überfällig - heute, wo wir Deutsche bald schon den 70. Jahrestag der Befreiung feiern können. Und den 25. Jahrestag des Mauerfalls.

Vor dem Gesetz sind alle gleich - heißt´s (GG, Art. 3). Deshalb uneingeschränkte Gültigkeit des BGB für alle, auch für Krankenkassen-Barone, Patienten und Ärzte!

Dann bräuchte es auch keine ...

Das Moorhuhnschießen auf Ärzte gibt es nur in Deutschland
... Alle Schwierigkeiten (Wartezeiten, Alterung der Gesellschaft, Fehler) gibt es auch in vergleichbaren Ländern, aber nirgendwo gibt es so eine konsequente und rücksichtslose Politik mit dem Ziel, Ärzte systematisch zu verleumden und zu kriminalisieren, bis sich vom Nachwuchs keiner mehr traut, freiberuflich zu arbeiten.

Es sind aber nicht nur die Niedergelassenen betroffen, sondern auch die Krankenhausärzte bis zu den Chefärzten, denen die Geschäftsführung der Klinik selbstverständlich durch "Mobbing über den Stellenplan", Abmahnung und notfalls Kündigung zeigen darf, dass die ökonomischen Vorgaben Vorrang vor ärztlicher Verantwortung haben (z.B. fristlose Kündigung des Chefarztes der Frühchen-Station in Bremen, während dem mächtigen Geschäftsführer NICHTS passiert).

Es gibt massenhaft Berichte von Kollegen, die wegen der ...

Das Halali auf die Ärzteschaft
... Ich weiß, dass ich mit dieser Aussage jetzt vermutlich den einen oder anderen Kollegen verärgern werde, aber ich sehne mich bereits nach nicht mal einem Jahr nach einer gemäßigten Gesundheitspolitik, wie sie unter der Ägide der FDP im Gesundheitsministerium üblich war, zurück. Es war mit Sicherheit nicht alles Gold, was damals glänzte, sofern etwas glänzte, aber zumindest hatte man das Gefühl, dass man sich zu der Zeit noch darüber klar war, dass Ärzte nützlich für die Gesellschaft sind und man hat ihnen auch hin und wieder mal zugehört. Und irgendwie fühlte sich dieser FDP-Minister auch noch der Freiheit verpflichtet, die seine Partei im Namen führt. Und alles, was ich momentan erlebe, zeigt mir, dass den Regierenden - insbesondere denen mit dem C im Namen - an der Freiheit ihrer Bürger, an deren Rechten nichts zu liegen scheint.

Heute hat man das Gefühl, dass die politisch Verantwortlichen aller Couleur zum Halali auf die Ärzteschaft blasen und uns zu Schädlingen erklärt haben, auf die jeder, den grade ein ...

Das Zwei-Klassen-Recht des Herrn Bausback
... Übrigens: wie ist das mit den Verantwortlichen für de eCard-Pleite? Milliardenschaden! Wie ist das mit den Verantwortlichen für die progrediente ärztliche Unterversorgung? Gerade ist Herr Minister Gröhe dabei, durch keinerlei Sachargumente gehemmt den Karren noch weiter in den Sumpf zu steuern. Diese Politiker/innen können sich nicht darauf herausreden, sie haben es nicht gewusst! Ihre Fehlentscheidungen wurden ihnen hundertfach dargelegt, aber sie haben sich nicht beirren lassen. Welchen Vorteil haben sie sich genommen???

Sehr geehrter Herr Bausback: zwar gilt das Grundgesetz dieses Staates bekanntlich nur eingeschränkt für Ärzte, aber ...

Phantom-Debatte zum Thema Korruption
... Aber dass sogar ein CSU-Justizminister sich in dieser Phantom-Debatte profilieren will, ist mehr als enttäuschend und legt die Frage nahe, ob er die bayerischen Ärzte für so kriminell hält, dass 5 Jahre Gefängnis nötig sind, um wenigstens eine "deutliche Verbesserung" zu erreichen.

Und wie kann sich ein bayerischer Arzt vor dem Staatsanwalt, Durchsuchung der Praxis und der Wohnung, Beschlagnahmung der PC und dem Imageschaden durch Vorverurteilung schützen ??

Nur durch unterwürfigstes Verhalten gegenüber der ...

Denke ich an den Gesundheits-Nürburgring, sträuben sich mir die Haare
... mit Pleiten, Pech und Pannen kennt sich der frühere NINTENDO-Spielzeugexperte und anschließende Verwalter der defizitären "Vorzeige-Rennstrecke" ja ganz überzeugend aus.

So gut, dass man seine gematik-Beauftragung zwecks Reanimation der avitalen Datenkrake eCard strategisch nachvollziehen kann. Auf Antrag unserer Kollegin Groß durfte er sogar auf dem ...

 

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Gröhe hat ein zweites GKV-Versorgungsstrukturgesetz angekündigt.

Das wird Verbesserungen für die Ärzteschaft bringen.
Ich erwarte eher neue Probleme durch das Gesetz.
Mir ist das Gesetz völlig egal.

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