Who is Who der Ärzte | Hilfe

Unterschiedliche Standorte mit ungleichen Praxiskosten generierern unterschiedliche Behandlerstundensätze
... Das ist doch logisch. Es gibt Parameter bei der Berechnung des Behandlerstundensatzes, die sind massiv von der Umgebung, vom Standort, und den daraus folgenden Kosten abhängig.

Es gibt aber auch Faktoren, die werden aus Unwissenheit oder mangelnder Erfahrung ausgeblendet.

Der Kollege ZA der in der geerbten bezahlten Praxis arbeitet, und die Eigenkapitalrendite unvollständig einbringt und deswegen eine Verzerrung der Behandlerstundesätze in seiner Praxis erzeugt?

Der Kollege mit Berufung, ohne Familie und Hobbies, der ohne Urlaub nur für seine Praxis lebt und ...

Sedierung: Forensisches Risiko für Zahnärzte
... Was würde eigentlich passieren, wenn alle Zahnärzte wüßten, dass sie, wenn Patienten durch ihre Sedierungsmaßnahmen zu Schaden kommen sollten, damit rechnen müssen, i. R. einer juristischen Aufarbeitung des Schadens bezüglich ihrer Kompetenz mit einem Facharzt für Anästhesie gleich gesetzt zu werden.

Und: ernstzunehmende ...

Doxycillin, Batracin, Tetracillin, andere Makrolide in der Zahnheilkunde
... Es scheint eine für Clindamycin typische Komplikation zu sein, wobei Clindamycin die Toxinbildung des Keims fördert.

Das Heimtückische ist, dass ein hoher Anteil der Krankenhauspatienten diesen Keim nachhause bringt und das sind ja nun ...

Im Gegensatz zur ärztlichen Führungsriege wissen die Krankenkassen genau, was sie tun
... Liebe Kolleginnen und Kollegen, lest bitte die Vertragstexte. Allesamt enthalten sie einen Paragraphen, der die Notdienstversorgung betrifft.

Eines der momentan drängendsten Probleme in Bayern ist der ärztliche Bereitschaftsdienst, gerade im ländlichen Raum. Meines Wissens versucht hier, die KVB in Verhandlung mit den Krankenkassen bessere Bedingungen für uns zu erreichen. Insofern kann man die entsprechenden Vertragsabschnitte bzgl. des Notdienstes geradezu als raffiniert bezeichnen: Falls die KVB nicht mehr will, muss der Hausärzteverband einspringen. Ich frage mich, wie das funktionieren soll, wenn in einer Bereitschaftsdienstgruppe nur wenige oder gar kein Arzt am Vertrag teilnimmt. Ich frage mich aber vor allem, wie ein BHÄV solche Verträge unterschreiben kann.

Nicht gegen die Personen in unseren Führungsgremien, aber: ...

Auch so eine Selbstverständlichkeit, über die keiner nachdenkt: Die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern
... Welche "genuine Aufgabe des Staates"? Die finanzielle Belohnung von Nachwuchs in diesem unserem Lande. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht ist "sich Kinder anschaffen" (!!) kein reines Privatvergnügen, sondern von erheblichem gesamtgesellschaftlichem Interesse, denn: die Kinder von heute sind die Steuer- und Sozialbeitragszahler von morgen.

Historie: Adenauer hat mit der Entwicklung der Sozialsysteme einen Sozialökonomen beauftragt, ich meine, der hieß Prof. Schröder. Selbiger hat Adenauer darauf aufmerksam gemacht, daß die Ausgewogenheit des Generationenvertrages verlange, nicht nur die Rente zu sozialisieren, sondern auch die Kosten für die Kinder. Adenauers Replik war das berühmt-unverständige "Ach was, Kinder kriegen die Leute immer" - und besagter Prof. Schröder schmiß hin.

Generationenvertrag: zweimal im Leben bin ich in der Empfängerrolle: als Kind und als Alter, zweimal in der Geberrolle: in der Mitte des Lebens als "Werktätiger" versorge ich meine Kinder - und die Rentner durch meine Rentenbeiträge. Leider gibt es immer noch genug Undbedarfte, die der irrigen Meinung sind, die Rente sei ein Ansparsystem ("Ich hab soundsolange in meine Rente einbezahlt!") und sie würden im Älter ihre einbezahlten Rentenbeiträge verfrühstücken. Denkste! Die Renter verfrühstücken meine aktuellen Beiträge in die Rentenkasse - und ich verfühstücke (so Gott will) dereinst die Rentenbeiträge derjenigen, die dann einzahlen.

Wer aber keine Kinder hat, bezahlt zwar Rentenbeiträge für die Generation seiner Eltern jetzt, aber tut nichts dazu, daß die nachfolgende Generation ihn ernährt ...

Frisch aus der Fortbildung: Liebe Zahnärzte, lasst das Clindamycin weg
... Frisch aus der Fortbildung: Liebe Zahnärzte, lasst das Clindamycin weg.

Einer der wichtigsten und häufigsten Keime (im Privathaushalt und in der Klinik) ist Clostridium difficile, der häufigste Erreger (durch die dann nachweisbaren Toxine) von Diarrhoe nach Antibiotikagabe.30% aller Fälle mit Diarrhoe, 70% aller Fälle mit Colitis.

Besonders gefährlich (v.a bei Personen über 65) sind Rezidive..also zumindest Nachfrage an den Patienten, ob jemals nach Antibiotika eine Colitis folgte.

Auslösende Antibiotika ...

Bei uns werden die Kinder nicht wie kleine Erwachsene, sondern wie Kinder behandelt
...- Sie können gerne an meinen Aussagen zweifeln, dass ist auch nicht anders zu erwarten, sonst würden Sie nicht auf Dormicum oder Lachgas zurückgreifen müssen. Aber trotz Ihrer Zweifel sind meine Darstellung nun mal die die Realität. Bei uns werden die Kinder nicht wie kleine Erwachsene sondern wie Kinder behandelt. Und der Umgang mit Kindern erfordert nun mal viel Empathie und Geduld.

- Wie ich gesehen habe, haben Sie an derselben alma mater studiert wie ich, deswegen verstehe ich erst recht nicht, wieso Sie so auf die Schiene Dormicum/Lachgas eingestellt sind. 3-4 Jahre vor Ihrem Examan waren bei mir dieselben Zahnärzte in der Kons und da war man darauf gedrillt, Kinder im "Wachzustand" zu behandeln und nicht unter chemischer "Ganzkörperbetäubung".

- Sie legen also mehr Wert darauf, einem Kind eventuell einen Milchzahn ...

Die Verwaltung verwaltet sich selbst - pervertiertes Controlling-Management muß weg
... Das Fernziel der (noch) von Rössler/Bahr verweigerten GBA-Richtlinie vom 19.04.2010 ist, nach ausreichender Datenpreisgabe ärztlicher Tätigkeit, eine moderne QM-Verwaltungs-Inquisition mit Sanktionsmechanismus. Der nächste Hieb gegen heuer unerwünschte sogenannte Hobbypraxen wurde soeben von unserem nicht gewählten Oberberufszertreter angekündigt. Sollten 'MVZ-Versorgerpraxen' zuküntig die sorgsam betreute Klientel der 'kleinen Praxen' auffangen müssen, wird allen Beteiligten zunehmend klar, was für eine hochkarätige Arztleistung unwiederuflich verloren ging. Uns bleiben einige Hundert dankbare Patienten in praxi - klein aber oho! mit (freiwilliger) privater Zuzahlungsleistung ohne DMP/IV/QM und ohne E-Card-Online-Zwang!
Summa summarum ist knapp ein Viertel der 185 Milliarden im deutschen 'GKV-Gesundheitsmarkt' eine vermeidbare Verwaltungsleistung. Verwaltung veruntreut laut Kearney mit sinnfreiem Aktionismus ca. 40 Milliarden Euro/Jahr Zwangsbeitragsgelder. Hinzu kommen beachtliche PKV-Makler-Provisionen. ...

Was soll dieser horrende Unsinn vom fairem Umgang auf Augenhöhe?
... Ausgerechnet bei dem Kompliziertesten, was man sich vorstellen kann, der Medizin, wird so getan, als ob jeder Depp auch nur ansatzweise verstehen kann, was da passiert. Klar, ich versuche, ihm so simpel wie möglich, oft anhand von Vergleichen mit seinem täglichen Erfahrungshorizont, klar zu machen, wo es klemmt und wie wir beabsichtigen, das zu korrigieren. Wirklich verstehen wird er es nie, wenn wir ehrlich sind.

Patientus heißt nicht umsonst "der Geduldige", der, der duldet, was er ohnehin nicht versteht. Alles andere ist Spinnerei. Zweitmeinung? Gerne, dann macht der Zweite auch die (abweichende) Therapie. Und verantwortet sie. In der Medizin geht es nicht um Mehrheitsentscheidungen.

Wenn mein Patient Zahnmedizin studiert, seine Fachzahnarztausbildung als Oralchirurg macht und dann noch 33 Jahre Praxiserfahrung hinter sich bringt, können wir uns ja mal ...

6090 entspricht alter 609
... Die Position 6090 entspricht natürlich der Position 609, da hat sich nicht viel verändert, außer dass bei der 6090 jetzt steht ", je Kiefer", was bisher nicht da stand.

Zudem ist diese Position (also 6090, aber auch schon 609) nicht an einen Vierjahreszeitraum gebunden, wird also je Quartal abgerechnet. ...

Kinder beim Zahnarzt: Eine gute Alternative zum Lachgas, mit absolut keiner Nebenwirkung
... Seit 2004 arbeite ich mit Hypnose. Gerade Kinder sprechen sehr, sehr gut darauf an. Behandlungen in Narkose sind seit dem fast nicht mehr nötig. Die ein, zwei mal im Jahr, bei denen ich kein Zugang zu den Kindern bekomme, übergebe ich diese in die erfahrenen Hände eines Anästhesisten. Und damit brauche ich mir gar keine Gedanken über Lachgasbehandlungen und deren Risiken, bzw. Behandlungen unter Dormikum machen. Bei der Anwendung von Hypnosetechniken gibt es keine unerwünschten Nebenwirkungen, außer das es den Kinder und mir ausgesprochen viel Spass macht. Im Gegenteil, selbst die Anwendung von Lokalanästhetika geht gegen Null. Meiner Meinung nach sollte eigentlich jeder Zahnarzt ...

Zahnarzt und Dormicum
... in der Tat decken die Haftpflichtversicherungen diese Risiken ab.

Sie schreiben, daß die Todesfälle durch Kontrolle der Sättigung und Lippencyanose einfach zu vermeiden, gewesen wären. Ich glaube,über Selbstverständlichkeiten wie diese braucht man wohl nicht zu diskutieren.

Ich habe mit vielen auch langjährig tätigen Anästhesisten über die Anwendung von Dormicum gesprochen. Unter anderem wurde die orale Dormicum-Gabe in einer Dosierung von maximal 0,5 mg /kg KG in der Kinderbehandlung durch Zahnärzte von Prof. Franz-Josef Kretz vom Olga-Hospital in Stuttgart empfohlen und als sicher erachtet. Es gehen also auch in Ihrer Fachgruppe die Ansichten zu diesem Thema auseinander.

Die mir bekannt gewordenen Zwischenfälle, die sich in der ...

Lachgasrauschnarkosen in Zahnarztpraxen: Die Gefährlichkeit wird massiv unterschätzt
... nicht nur das Lachgasnarkosen jetzt schon angeboten werden, nein mir ist auch ein Fall bekannt, dass ein Zahnarzt Disoprivan zur Sedierung bzw. Narkose verwendet. Natürlich ohne Aufklärung über Risiken und ohne schriftliche Einverständniserklärung. Dafür wurden dann 50 Euro verlangt, ist natürlich viel billiger als die teuren Anästhesisten - Narkose. Und das wird auch so den Patienten gesagt. Meine Kritik an die Zahnärztekammer wurde damit beantwortet, dass ja auch die Zahnärzte jetzt in Seminaren darin geschult werden. Sonst wurde nichts unternommen. Das hier mit potenten Anästhetika ohne das nötige Fachwissen hantiert wird, ist einfach ein Skandal. Ich bin sehr erfahren in der Anästhesie und ...

Wir sind nicht die Sparschweine der kranken Kassen
... 21,3 Milliarden Euro gehamstert, die gesetzlichen Kassen schwimmen im Geld . Und wo haben sie es unter anderem her? Von uns, den Haus- und Fachärzten die seit Jahren immer weniger Geld für ihre Arbeit bekommen.

Es gibt eine absurde Geldrückerstattungsdebatte im Moment.Das BMG möchte sich damit seine Wählerchancen für 2013 sichern.Wird nicht funktionieren.Die Mehrheit der Bürger ist heute schon gegen Erstattungsgeschenke.
Wichtig finde ich dass wir jetzt die Chance nutzen uns in die Debatte zu bringen und dass wir auch nicht einfach nur " mehr Geld ins System" fordern, weil wir wissen dass wir davon gar nichts haben. Das kommt dann oft ja nicht in den Praxen an.Sondern bei Dialyse und Laborkonzernen ...

Die Vorteile gesponserter Fortbildungen überwiegen die Gefahren
....Das Sponsoring durch die Pharmaindustrie ist nicht nur Produktbezogen, sondern ermöglicht gerade den Niedergelassenen eine qualifizierte Fortbildung. Leider ist in den letzten Jahren die Freiheit der Referenten eingeschränkt worden. Gerade die Möglichkeit, an internationalen Kongressen teilzunehmen, haben viele aus finanziellen Gründen nicht – und das würde den Horizont erweitern. Es kommt natürlich auf den Einzelnen an, ob er an einem Kongress in Seattle teilnimmt oder nur Sightseeing macht!

Das wichtigste bei solchen Veranstaltungen ist langfristig aber der Austausch an Erfahrung mit den Kollegen, die man dort getroffen hat.

Noch einmal zum Ausgangsthema: Das beschlossene Gesetz führt zu einer Verschlechterung der Information der niedergelassenen Ärzte (und aus der Aufmerksamkeit, die ich bei Kliniken erwecke) und auch in Kliniken. Ich sehe sehr wohl die Gefahren gesponserter Fortbildung, glaube aber, dass die Vorteile überwiegen. Immer weniger Ärzte können...

Der Arzt ist heute Konsumfaktor wie der tägliche Einkauf
Die Realität sieht leider anders aus. Den Patienten interessiert es nicht was mit den Ärzten passiert. - Hauptsache er bekommt seine Behandlung wann, wo und bei wem - egal. - Der Arzt ist heute Konsumfaktor wie der tägliche Einkauf.

Als ich meine Praxis 2008 geschlossen habe, habe ich genau das zu spüren bekommen.

Was mein Arzt geht? - wie traurig oder die Frage "warum?" wurde nicht gestellt, sondern es wurde vermittelt: Wie kann der nur seine Patienten im Stich lassen.

Nein es wurde auf der Auslieferung seiner Unterlagen bestanden und das noch am besten zum Nulltarif. Fotokopien wollten die wenigsten zahlen ..........

Die GOZ ist doch nur ein Leitfaden
Die GOZ ist nur der Leitfaden, die rechtliche Grundlage zur Rechnungsstellung und Liquidation! Sie gibt keine verbindlichen Preise vor, und beinhaltet keine Kalkulation! Das die vorgeschlagenen Preise in den meisten Fällen nicht haltbar sind, und unterhalb der Gestellungskosten liegen, wird doch bei einer sauberen Nachkalkulation sofort sichtbar. Und die Kollegen die jetzt immer noch in der Mischkalkulation sind...

Die KFO und eine etwas eigenartige Form der Honorarerhöhung
...mit der alten 609 KFO verwandt ist, an die ich mich dunkel erinnern kann, dann ist das aber eine sehr eigenartige Form der "Erhöhung".


Die Okklusionseinstellung nach Wachstumsabschluß ist bei richtiger Erwachsenenbehandlung (die es in der heutigen Form bei Entstehung der alten GOZ noch gar nicht gab) viel diffiziler als im Wachstum, hat aber immer schon unverständlicherweise nur einen winzigen Bruchteil der Einstellung im Wachstum erbracht - war und ist demnach grotesk nahezu um Zehnerpotenz(en) unterbewertet.
Da das sogar die PKVen nicht wegdiskutieren konnten (vielleicht haben sie auch Urteile kassiert dazu), war zumindest die mehrfache Berechnung der 609 bei vielen Kollegen seit langer Zeit gang und gäbe...

GOZ: Wir haben uns entschieden, die Bezahlung unserer Leistung anzupassen
Unsere Argumentation, nicht nur hier, lautet:

Man kann entweder die Leistung der vorgegebenen Bezahlung anpassen, wir haben uns jedoch entschieden, die Bezahlung unserer Leistung anzupassen. Und dann kommt der Preis. Da hat bisher noch kein Patient...

Wir müssen die Petition zum Berufsgeheimnisträgerschutz unterstützen
...hiermit erlaube ich mir, auf diese Petition hinzuweisen, die eine weit größere Tragweite für unseren Berufsstand hat.

Danke Herr Roth !

epetitionen.bundestag.de/index.php

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=21612

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Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass der Berufsgeheimnisträgerschutz für Ärzte in der Strafprozessordnung dem der Rechtsanwälte, Seelsorger und Abgeordneten gleich zu stellen ist..
Begründung

Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung vom 12.10.2011 die gesetzlichen Veränderungen in §§ 100 a , 160a StPO als zulässig entschieden. Hierbei wird erlaubt, dass Ärzte und Journalisten beim ...

 

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