Who is Who der Ärzte | Hilfe

Termingarantie: Das wird ein klassisches Eigentor
... Der Weg aus diesem Dilemma wird keinesfalls über eine "order de mufti", wie sie Herr Gröhe mit seinen Zwangsterminen und eine Erhöhung der Schlagzahl andenkt führen. Sie wird vielmehr den Mangel noch deutlicher aufzeigen und noch mehr Sand in das Getriebe streuen. Das zu erwartende Defizit der Kassen und die notwendigen Zusatzbeiträge werden im kommenden Jahr noch so richtig Musik in das Ganze bringen.

Zwangstermine für Fachärzte, die es dort, wo man sie braucht, nicht gibt, Öffnung von ...

Gesetzgebung kann man beeinflussen, aber bestehende Gesetze lassen sich nur schwer verändern
... Ich schlage vor, dass wir den Patienten und Herrn Gröhe vor Augen führen, wie die Zukunft der Versorgung aussehen könnte, wenn Herr Gröhe die Krankenhäuser öffnet und die Kommunen sich ihren Sprengelarzt anstellen und was das für eine freie unabhängige Beratung und Behandlung durch freiberufliche Ärzte heißen wird.

Ich schlage vor, dass wir diese "Vision der brave new medical world" in jeder Arztpraxis auslegen und Unterschriften sammeln und eine Onlinepetition stellen und alles tun, um dies zu verhindern.

Denn, wenn es schief geht - und das ist meines Erachtens vorprogrammiert - dann will ich nicht, dass uns Herr Lauterbach oder Herr Gröhe oder Herr Spahn uns Ärzten die Schuld in die Schuhe schieben - denn es soll keiner sagen können, dass er nicht gewarnt war.

Gesetzgebung kann man beeinflussen, aber bestehende Gesetze zu verändern ist ungleich schwerer - gerade für ...

Wenn man ein selbststeuerndes System wollte, müsste man es marktwirtschaftlich organisieren
... Die Praxisgebühr hat über längere Zeit gesehen keine wesentlich steuernde Wirkung entfaltet, - warum den Unsinn wiederholen?

Die Praxisgebühr hätte eine gewisse steuernde Wirkung gehabt, wenn sie nur und ausschließlich für den Facharztbesuch ohne Überweisung vorgesehen worden wäre und der Patient ein Primärarztmodell (Einschreibung bei einem Hausarzt=Lotse) hätte wählen müssen. Die heilige Kuh der freien Arztwahl wollte aber keiner schlachten, - nicht zuletzt die fachärztlichen Kollegen nicht, die sich jetzt beklagen, dass sich nicht hinter jedem Mückenstich ein Elefant oder ein medizinischer Kolibri versteckt!

Wenn man ein selbststeuerndes System wollte, müsste man es marktwirtschaftlich organisieren: wer "anschafft" zahlt und muss die Rechnung zumindest vorstrecken. Soziale Korrekturleistungen ebenso wie Versicherungsleistungen folgen. Bei all den durch Gesetze und Verordnungen gegebenen Eingriffsmöglichkeiten in Gebührenordnungen, Preisgestaltungen etc. wäre das zu organisieren und es ...

Gemeinsam - dieses Wort können Ärzte aus ihrem Vokabular streichen
... Selbst wenn sehr viele gemeinsam "mehr Honorar" fordern, gibt es genügend Kollegen, die wortreich begründen, warum Ärzte aus "Verantwortung gegenüber ihren Patienten" dies lieber nicht fordern sollten, weil es dem "Vertrauensverhältnis" schadet und grundsätzlich alle Patienten gleich behandelt werden müssen.

Vor allem aber ist das gesamte Gesundheitssystem darauf aufgebaut, dass Kassen und Politik ganz genau festlegen, dass möglichst nichts direkt zwischen Arzt und Patient vereinbart (oder gar bezahlt) wird, sondern immer nur in dem genauestens vorgegebenen Korridor.
Der Leitgedanke ist: ...

Es war der größte Irrsinn, die Praxisgebühr wieder abzuschaffen
... In den meisten Ländern um uns herum ist eine Eigenbeteiligung der Patienten üblich und selbstverständlich! Unmut hatten "die Ärzte" mehr als die Patienten.

Wie kleine Kinder sich über Verbote der Eltern aufregen, oder Schüler über ihre Lehrer wurden nur die "lästige" Arbeit gesehen... statt dass man den Grund für die Einführung wahrgenommen hat.

Fachärzte können gut die Menge der Patienten über die Warteliste steuern (noch) - hausärztlich tätige können dies nicht, wenn sie keine Anzeige haben wollen oder in der Zeitung sich ...

30 Euro pro Arztbesuch kann sich jeder leisten
... davon bin ich überzeugt. Selbst wenn einer chronisch krank ist, muss er seinen Arzt nicht öfter als 15 Mal im Jahr sehen, das wären dann ...

Die Gebührenordnung für Ärzte wird bezeichnenderweise nicht von der Ärzteschaft erarbeitet
... Warum werden Hühner in Legebatterien nicht nach ihren Wünschen befragt? Warum hält dort die Pute ihre Schnute? Warum darf sich das Mastschwein nicht selbst verwalten?

Das müssen Sie den Agrarindustriellen fragen. Das unbekannte Wort in der BÄK lautet jedenfalls unmissverständlich "Subsidiarität".

Die Gebührenordnung für Ärzte wird bezeichnenderweise nicht von der Ärzteschaft erarbeitet. Vielmehr ist das gesamte Regelwerk zwar in allen wichtigen Einzelheiten den Privatversicherern und staatlichen Beihilfestellen bekannt. Es wird aber ...

Die GKV sollte auf ihr ursprüngliches Maß zurückgestutzt werden
... Die GKV wurde für die Ärmsten der Armen in einem totalitären System geschaffen. Die Hintergründe schenken wir uns hier einmal. Statt diese Versicherungen wieder auf das ursprüngliche Maß zurückzustutzen, bemühen Politik und Sozialgerichtsbarkeit allerlei abstruse Dinge wie Wohlfahrtsstaat und Fürsorgepflichten des Staates um eine ganze Berufsgruppe in entwürdigender Weise zu drangsalieren und für eigene Interessen (Machterhalt) zu instrumentalisieren.

Durch die oben genannten Maßnahmen würde sich viele Dinge von selber lösen. Vor allem aber würde die Macht der - man muss es einfach so sagen - selbsternannten ...

Geld allein macht nicht glücklich
... …zumindest keinen Versorgungsforscher. Der braucht zusätzlich noch ein paar Studien und Gutachten, um seine Vorurteile zu stabilisieren und um die Wünsche seines Auftraggebers zu erfüllen.

So, so auf dem Land verdienen Ärzte angeblich 20 Prozent mehr.

Wie kommen diese „20 Prozent mehr“ eigentlich zustande?

„20 Prozent mehr“ gibt es für den Landarzt, wenn er ...

Der tiefere Sinn der Termingarantie ist die Umverteilung von unseren KV-Geldern zu den Kliniken
... Gröhe glaubt (bzw. die immer gleichen finsteren Gestalten Im Gesundheitsministerium), dass die KVen (NICHT der einzelne Facharzt) es nicht schaffen, die 4-Wochen-Garantie zu realisieren. Damit wandern erhebliche Summen aus dem ambulanten Topf zu den Kliniken, die damit Ambulanzen aufbauen können. Ein weiteres Mosaiksteinchen für den Masterplan - nämlich Abschaffung der freiberuflich tätigen Fachärzte.

Dieser Plan ist nur hübsch verpackt durch geschicktes "Neusprech".

Es wird aber ganz anders kommen:

"Termin-Garantie beim Facharzt innerhalb von 4 Wochen"

Der Patient glaubt: dass er beim Facharzt SEINER WAHL bei jeglicher Befindlichkeitsstörung Anspruch auf einen zeitnahen Termin mit umfassender fachärztlicher Versorgung hat.

Die Realität ...

Die Zwickmühle mit der Privatsprechstunde
... Natürlich ist der Zwang zur Fallzahl in vielen Fachgruppen durch die grottig schlechten Fallwerte bedingt, und in einem wäre Ihre Einstellung richtig, wenn nämlich durch den "Dienst nach Vorschrift" die Wartezeiten so steigen würden, dass die entnervten Pat. die "Privatsprechstunde" bevölkerten. Doch genau damit ist erst vor kurzem eine im Übrigen gar nicht nach Vorschrift behandelnde Augenärztin in Cottbus gescheitert, sie wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, da sie auf ihre Privatsprechstunde mit geringerer Wartezeit verwies.

Sauberer wäre es wohl, nach seinen 20 Stunden Kassenpraxis in eine andere Privat-Praxis zu wechseln und dort nur privat zu behandeln. wobei man dafür in seiner Kassenpraxis tunlichst keine Werbung machen sollte. Außerdem sollte man dieses Prinzip ...

Es fehlt an allen Ecken und Enden an einem Hoppenthaller II
... Alle hier geforderten Maßnahmen und Ideen - auch bezüglich aller anderen Themen/threads, wie GOÄ, EBM, etc. - scheitern am Körperschaftsstatus von KV und ÄK.

Hier kann nur und ausschließlich der kollektive Ausstieg/individueller Austritt (wie weiland unter Hoppenthaller in Nürnberg) Abhilfe schaffen; eine Rückgabe des Sicherstellungsauftrages durch eine Körperschaft ist rechtlich nicht möglich. Dazu gibt es ausreichend Stellungnahmen (z.B. von Meuser und Anderen). Ohne Körperschaftsstatus könnten wir (Berufsverbände oder Nachfolgestrukturen der KVen) eine Gebührenordnung endlich ....

Die hässliche Fratze der Zweiklassenmedizin
... Aber wir Ärzte werden nicht die Opfer der Umgestaltung sein, im Gegenteil, in keinem System wird es ohne uns gehen und mittelfristig werden wir eher zu einer seltenen und begehrten Ressource werden.

Nein, die Opfer werden die Patienten sein, jedenfalls die ohne das Geld, sich gute Medizin kaufen zu können.

Dann, und erst dann wird sich die wahre hässliche Fratze der 2-Klassenmedizin zeigen, und nicht jetzt, wenn mal einer wegen ...

Eine reelle Chance für eine Reform sehe ich nur über die Kassen
...Es sind aber auch manche Player aus unseren Kreisen, die sich SLP gut eingenistet haben und dieses warme Nest nur ungern verlassen möchten.

Es verwundert doch, dass die KBV bereits 2009 ein ähnliches ,abgestuftes Tarifmodell entwickelt und der Poltik vorgeschlagen hat. Bis auf ein gelegentliches Flackern ist es sehr still geworden in den höchsten Entscheidungsgremien um dieses Modell.

http://www.bdi.de/allgemeine-infos/aktuelle-meldungen/ansicht/article/kassenaerzte-schlagen-neues-tarifmodell-vor.html

Als Verfechter eines marktwirtschaftlich orientierten Versicherungsmodells (Wahltarife, Selbstbeteiligng, "Teil- Vollkasko" etc.) habe ich nach unserer jahrelangen Hängepartie mit unserem Kostenerstattungsmodell beim BVA den Glauben in den Handlungswillen - und - Fähigkeit dieser politischen Klasse verloren.

Auch die Ärzteschaft halte ich aus den dargelegten Gründen für zu inhomogen und damit handlungsunfähig.

Eine reelle Chance sehe ich - man möge mich beblaudaumen - eigentlich nur über die Kassen. Die TK hat zumindest einen - m.A. nach noch verbesserungswürdigen - Versuch gestartet. Sie tut dies nur, weil ...

Wir brauchen eine spürbare Eigenbeteiligung mit abgewogener Härtefallregelung
...das würde das Aufsuchen einer Arztpraxis wegen einer Bagatelle rasch mit der Überlegung verbinden "muss das sein?". Eigenbeteiligung könnten nur die Krankenkassen veranlassen, aber daran haben diese kein Interesse, jedenfalls nicht solange alle vertragsärztlichen Leistungen mit einer festgelegten Gesamtvergütung von den Kassen bezahlt werden und auch der zigste Arztbesuch die Kassen nicht belastet. Beipiel dafür aus einem anderen Bereich, verbunden mit einer Frage: Die Kassen interessieren sich erst dann für den Verlauf einer länger dauernden Erkrankung, wenn die Entgeltfortzahlung ausgelaufen ist und die Kassen Krankengeld leisten müssen. Oder hat ...

Betonkopf können wir auch
Ab 2015 keine Termine mehr.

Wartenummer ziehen, Display im Auge behalten, Wartenummer beim Eintreten vorzeigen. Eine Stunde vor Sprechstundenschluss können leider keine Wartemarken mehr ausgegeben werden: Kapazität erschöpft.

Wie bei staatlichen...

Termingarantie: Kein Problem in der Privatsprechstunde
... Jeder Patient bekommt garantiert innerhalb von weniger als 1 (!) Woche einen Facharzttermin.

In der Privatsprechstunde!

Ich wäre bereit, zur Probe mal über 1 Monat eine 40-(Privatsprech)-Stundenwoche einzuführen, und die Kassensprechstunde dafür etwas zu reduzieren - sagen wir mal: auf 0.

Ich kenne einen Fachkollegen in der ...

Man darf ein schlechtes System nicht durch ein noch schlechteres ersetzen
...Ich rede über die Alternativen, die sich diesem Abhängigkeitssystem einmal entgegenstellen sollen ...

Und da stelle ich kritisch infrage , den Beruf des niedergelassenen Arztes in der Zukunft (!) einzig und allein als freischaffenden Handwerker zu sehen, den, obwohl er einen extrem existenziellen und für den einzelnen Menschen und seine Umgebung massiv bedeutsamen Beruf ausübt, ausschließlich die Einkommenslage, die mit Wertschätzung gleichgesetzt wird, interessiert!

Und wenn Sie...

Cash pro Arztbesuch würde das Terminproblem lösen
...Pro Arztbesuch Cash auf den Tisch und zwar reelle Summen (nich so ein RLV-Almosenquatsch!), dann hat Doc ne administrationsfreie (nicht anrechenbare!) wirtschaftliche Berechnungsgrundlage und die Kassen unter Garantie einen Rückgang der "Sinnlosbesuche"...

Chroniker,nur-Rezeptholer,Harz IV-ler etc bitte mit den Versorgungs/Sozialamt oder Kasse direkt auskaspern! Keine administrationsaufgaben mehr ind den Praxen!

Cash pro Besuch-Ende!

Abrechnen soll ...

Umschulungsvertrag zur ZFA
... Für den Kammerbereich Hessen gibt es eine solche Vertragsvorlage bzw. einen solchen Mustervertrag. Sie können ihn sich selbst unter folgendem Link ansehen bzw. herunterladen: ...

 

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Gröhe hat ein zweites GKV-Versorgungsstrukturgesetz angekündigt.

Das wird Verbesserungen für die Ärzteschaft bringen.
Ich erwarte eher neue Probleme durch das Gesetz.
Mir ist das Gesetz völlig egal.

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